Warum es Sinn macht, Mitte Dezember noch für den Adventskalender zu werben

Für meinen Adventskalender, in dem ich Impulse zum Thema „Marketing einfach machen“ für selbstständige Frauen gebe, hatten sich im November knapp 140 Frauen angemeldet. Alles neue Kontakte, die bisher noch keine Newsletter-Abonnentinnen waren. Anfang Dezember kamen nochmal etwa 50 dazu. Inzwischen habe ich bereits 12 der geplanten 24 Impulsen verschickt, der Kalender läuft und ich nutze den Schwung und Kontakt mit Interessierten, um weiter dafür zu werben.

Wie ich den Adventskalender in verschiedenen digitalen und analogen Schaufenstern bewerbe, hatte ich bereits erzählt. Warum es Sinn machen kann noch dafür zu werben, während er schon läuft und so neue Kontakte zu gewinnen, schildere ich in diesem Beitrag.

In diesem Blogartikel findest du folgende Themen:

Wertvollen Content nachhaltig nutzen

Jede, die schon mal umfangreichen Content erstellt hat weiß, dass das ein gewisser Aufwand ist. Auch darum möchte ich, dass möglichst viele Interessierte meine Impulse wahrnehmen können. Durch die lange Laufzeit des Adventskalenders über 24 Tage und darüber hinaus, habe ich mehrfach die Gelegenheit, Menschen darauf aufmerksam zu machen und so den Content mehrfach und wiederholt anzubieten und nachhaltiger zu nutzen.

Auf Veranstaltungen Flyer verteilen

Da ich im Dezember auf verschiedenen Netzwerkveranstaltungen bin, nehme ich immer noch meine Flyer mit. Heute habe ich einen Impulsvortrag zum Thema „Sichtbarkeit“ bei der Berliner Gründerinnenzentrale gehalten, deren Kooperationspartnerin ich bin. Hier finde ich ein interessiertes Publikum, dem ich mich vorstellen und sie zum nächsten Schritt auf der Kund:innenreise einladen kann.

Einige – so stellte sich heraus – haben die Impulse bereits abonniert und waren froh, mich nun auch mal persönlich kennenzulernen. Anderen gefällt mein Ansatz der beziehungsorientierten Marketingkommunikation und mein Konzept der Kleine Kampagnen. Sie sind neugierig geworden und werden sich sicherlich auch auf meiner Webseite umschauen.

So gehe ich vor – bestehende Abonnentinnen ins Boot holen

Zum „Bergfest“ am 12. Dezember habe ich die beliebtesten Impulse in meinem regulären Newsletter vorgestellt. Diese Frauen sind ja bereits auf meiner Liste und darum kann ich ihnen die Videos direkt verlinken, so dass sie einen Vorgeschmack von dem bekommen, was ich liefere. Mit nur einem Klick können sie sich noch für die Impulse im Adventskalender anmelden und bekommen dann die restlichen E-Mails.

Die Willkommens-E-Mail aktualisieren

Frauen, die die Advents-Impulse abonnieren, bekommen automatisch eine erste E-Mail mit allen Informationen dazu, wo sie die Impulse finden können. Nach Beginn des Kalenders am 1.12. habe ich diese E-Mail angepasst und darauf hingewiesen, dass alle, die später dazukommen, eine Übersicht über die bisherigen Impulse bekommen, also nichts verpassen. Das entlastet und entspannt die Leserinnen.

Empfehlungen brauchen Zeit

Es spricht sich herum, was ich an Impulsen liefere, darum kommen immer weitere Abonnentinnen dazu. Auch nach dem 24. Dezember werden die Impulse verfügbar sein (pssst – dass ist für die Teilnehmerinnen noch eine Überraschung) Ich halte nichts davon, in dieser für viele ohnehin schon stressigen Zeit dadurch Druck aufzubauen, dass die Impulse nur kurze Zeit verfügbar sind. Not my style.

Geschenk für die Zeit „zwischen den Jahren“

Ich werde alle Impulse meinen Newsletterabonnentinnen als Weihnachtsgeschenk zugänglich machen. Nach den Feiertagen haben sie genügend Zeit, sich das eine oder andere kurze Video in Ruhe anzuschauen und sich damit auf das kommende Jahr vorzubereiten. Auf diese Weise verschenkte ich kein Potenzial, sondern hole entspannt alle ins Boot, die zurzeit Interesse haben.

Sichtbarkeit im Blog bei 12von12

Ich werde am 12. Dezember wieder einen 12von12 verfassen. Das Format nimmt meiner Leser:innen in 12 Bildern und kurzen Texten mit durch meinen Tag und beschert mir Monat für Monat hohe Sichtbarkeit. Da ich auch morgen am Adventskalender arbeiten werden, bin ich mir sicher, dass sich noch weitere Frauen dafür interessieren und sich anmelden.

Sichtbarkeit im Jahresrückblog

Ich werde dieses Jahr wieder einen Jahresrückblick schreiben, veröffentlichen und teilen. Da ich das in einer Gemeinschaft mit vielen anderen (selbstständigen) Bloggerinnen bei Judith Peters Jahresrückblog 2025 machen werde, werde ich auch hier vor ein interessiertes, selbstständiges Publikum kommen. Da der Kalender noch bis Januar zugänglich ist, werden sicherlich auch noch einige Frauen die Chance nutzen, sich einzutragen.

Erwähnung im Newsletter – besser spät als nie

Trotz guter Planung wird das Angebot meines Adventskalenders erst in den nächsten Tagen im Newsletter einer Kooperationspartnerin erscheinen. Macht nichts, denn ein späterer Einstieg ist ja, dank der oben beschriebenen Vorbereitungen, immer noch möglich.

Kurz- und langfristige Kooperationen

Eine Klientin hat mir noch kurzfristig angeboten, das Thema Marketing als Gastbeitrag in ihrem Adventskalender zu thematisieren. Meine best Business Buddy Britta Just, zeigt in ihrem Adventskalender ein Fallbeispiel meiner Webseite. Auch darüber werden immer noch neue Personen auf mich aufmerksam.

Sichtbarkeitswelle auf LinkedIn und social Media

In der zweiten Hälfte des Adventskalenders werde ich noch einige Beiträge in LinkedIn und anderen social Media Kanälen posten. In den Beiträgen kann ich sowohl Fragen als auch eingegangenes Feedback der Teilnehmerinnen nutzen, um zu zeigen, mit welchen Themen sich meine Impulse beschäftigen, wie sie verarbeitet werden und welchen Nutzen sie stiften.

Fazit

Aktionen wie der Adventskalender sind für mich immer wieder spannend, weil ich im Rahmen meiner Kleinen Kampagne mit einem interessierten Publikum in Kontakt und Austausch komme. Diesen Schwung positiver Marketingenergie mitzunehmen und fröhlich weiter sichtbar zu sein, macht mir viel Spaß. Die Anmeldezahlen werde ich beobachten und schauen, welche der genannten Aktivitäten noch ein neues Publikum erreichen konnten.

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