12. Juni 2021 in 12 Bildern

Der Strand ist nur 20 Gehminuten entfernt. In der Woche nutze ich einen der vielen Strandpavilijonen als “Beach Office”. Dann sitze ich hier, arbeite konzentriert oder lasse meine Gedanken schweifen, während ich am Meer entlang laufe.

Aber jetzt ist Wochenende. Zeit, um richtig abzuschalten, ganz freie Zeit zu genießen und einen Ausflug in die Umgebung machen.

Samstag Morgen, es ist noch kühl, die Sonne geht über einem verschleierten Himmel auf. Ich folge einer Bloggerinnentradition und halte den zwölften Tag des Monats in 12 Bildern fest.

Vor dem Frühstück machen wir den Wochenendeinkauf. Ein Abstecher in den Kaaswinkel darf dabei nicht fehlen. Heute beginnt die Fußball Europameisterschaft – die Niederländer sind im Oranje-Rausch.

#12von12 Kaaswinkel

In diesen Tagen sieht man überall Rucksäcke und Landesflaggen an den Häusern hängen und das bedeutet: Hier wohnt eine frisch gebackene Abiturientin. Gefeliciteerd! Glückwunsch!

#12von12 Abitur

Gegen Mittag radeln wir die 16 km nach Hoek van Holland und durchqueren das Westland, wo Gemüse und Blumen in unzähligen Gewächshäusern angebaut werden. Und wenn es unterwegs einen Stand (oder Automaten) mit frischem Obst oder Gemüse gibt, muss ich einkaufen.

#12von12 Westland

Gesagt getan: Wir ziehen eine Packung köstlicher Aardbeien Tomaatjes aus dem Automaten. Frischer ist nur selbstgepflückt. Ein paar Kilometer weiter gibt es noch Kirschen. Lekker!

#12von12 Tomaten

 

In Hoek van Holland verzichten wir auf das Echt Duitse Braadworstmenu – und genießen zur Stärkung ganz authentische Patat uit de Puntzak met mayo. Die schmecken nie besser als hier am Strand nach einer ausgiebigen Wanderung oder Radtour. Die “Tüte” ist pfiffig: die Mayo kommt in einem kleinen separaten Bereich, in den man die Patat eintunken kann. Clever!

#12von12 Patat

 

Hoek van Holland, blauer Himmel, eine leichte Brise. Die Ein- und Ausfahrt des Rotterdamer Hafens ist ein ein Traum für Ship-Spotter. Wir genießen die Aussicht auf riesige Containerschiffen, Fähren und Schwäne, die entlang des Piers nach Futter gründeln. Links sind die Maasvlakte zu sehen, Ausläufer des Hafens, die künstlich im Meer angelegt wurden. #12von12 Pier

Die Fähre der Stena Line läuft nach England aus. Ein Anblick der jedes Mal Fernweh auslöst. Eines Tages werden wir mit unseren Rädern an Bord sein und dann durch Cornwall, Northumberland und Wales radeln …

#12von12 Schiff

In den Dünen blüht der Holunder in üppigen weißen Dolden. Eine Mischung aus Meeresbrise, Dünenrosen-  und Holunderduft liegt in der Luft. Ich pflücke eine paar Handvoll Blüten und koche daraus später feinste Marmelade.#12von12 Holunder

Über den Strandweg durch die Dünen zurück nach Hause. Den Fietspad säumen farbenprächtige Blumen. In der Ferne schweben die kunterbunten Drachen der Kite-Surfer vor strahlenblauem Himmel.

#12von12 Strandweg

Das Schild macht klar, dass wir noch immer in schwierigen Zeiten leben – sind zu viele Menschen am Strand, herrscht Druck, geh wieder nach Hause. Klare Ansage. Ober sich die Leute daran halten steht auf einem anderen Blatt.#12von12 Drukte

Am Nachmittag wandern die Holunderblüten in einen Topf mit Apfelsaft und bleiben über Nacht im Kühlschrank. So entfaltet sich das herrliche Aroma und ich kann morgen Apfel-Holunder-Gele kochen. #12von12 Holunder

Zum Abschluss des entspannten Tages mache ich uns Pfannkuchen mit Speck und Zuckerrübensirup. Eine herrliche Mischung aus herzhaften und süßen Aromen, aber zugegeben nicht Jedermanns Sache. Einfach mal probieren: Den Frühstücksspeck kross anbraten und dann den ungesüßten Pfannkuchenteig dazugeben. Von beiden Seiten backen und mit Sirup nach Geschmack servieren. Lekker.

#12von12 PAnnekoek met spek

 

Monatsrückblick Mai 2021:

Ortsunabhängig arbeiten und in Bewegung bleiben – das geht nur, weil ich mein Business und meine Klientinnen auch im Mai mit auf die Reise zu meinen drei Wohnorten nehmen kann.

Ich bin in Mecklenburg-Vorpommern, Berlin und in den Niederlanden zuhause und genieße es. Klar ist das manchmal auch anstrengend, weil es doch jedes Mal einiges zu packen und zu organisieren gibt. Aber wenn der Partner in Den Haag, die Mutter auf ihrer Scholle in MV und der Sohn, Familie und Freunde in Berlin leben und ich mit allen Zeit verbringen will, dann geht das eben nur, indem ich reise.

Weiterlesen

Newsletter – was ich bei meiner Inventur darüber gelernt habe

Die Kundin betritt den Laden und kramt zur Begrüßung in ihrer Handtasche, bis sie einen sorgfältig gefalteten Zeitungsartikel hervorholt mit den Worten: “Ich habe da mal gelesen, dass sie Bademoden anfertigen und wollte mich heute mal umschauen …”. Ich hatte ja vor vielen Jahren ein Atelier für maßgeschneiderte Bademode mit angeschlossenem Ladengeschäft in Berlin. Lange ist das her, aber ich erinnere mich immer wieder an ganz typische Situationen aus der Zeit, als Newsletter noch mit der Post versucht wurden.

Oft war der mitgebrachte Zeitungsartikel schon einige Monate wenn nicht sogar Jahre alt, wurde aber über diese Zeit von seiner Leserin aufgehoben bis zu dem Tag, an dem sie beschlossen hatte, endlich mal bei mir im Geschäft vorbeizuschauen. Das scheint heute etwas aus der Zeit zu fallen. Weiterlesen

12. Mai 2021 in 12 Bildern

Zwei Wochen habe ich bei meiner Mutter Eichhof, Mecklenburg-Vorpommern verbracht und ihr rund um Haus und Hof geholfen. Heute reise ich zurück nach Berlin. Dort habe ich im Terminal C des ehemaligen Flughafen Tegel meinen ersten Impftermin.

#12von12 ist eine Anregung – oder wie es bei uns immer heißt, eine unverbindliche Blogempfehlung aus der Content Society. Außerdem ist es eine alte Bloggerinnen-Tradition die damit gepflegt wird. Da mache ich doch gerne mit. Weiterlesen

Warum ich manchmal nicht zum Schreiben komme

Regelmäßig schreiben, die lieb gewonnene Text-Routine pflegen, Gedanken sortieren, Impulse geben, Content produzieren, das alles hat die ersten Monate des Jahres ganz gut geklappt. Ideen und Themen habe ich mehr als genug.

Doch plötzlich reißt der Schreibfluss ab. Der Text wird zu groß. Gedanken fließen wirr in die Tastatur, wiederholen sich ohne Struktur, die Distanz zum Geschriebenen fehlt, auch nach einigen Tagen will sich der rote Faden nicht zeigen. Mist!

Was ist los?, frage ich mich und öffne damit den Selbstzweifeln Tür und Tor. Hereinspaziert: Wer will das lesen? Wen interessiert das schon? Nicht besonders hilfreich …

Und manchmal reißt der Schreibfluss einfach ab, weil es anderes zu tun gibt von morgens bis abends – zusätzlich zur Arbeit mit meinen Klientinnen – so wie derzeit im Haus meiner Mutter in Mecklenburg-Vorpommern: Weiterlesen

Monatsrückblick April 2021: Heute hier, morgen dort

April vorbei, schon ein Drittel des Jahres um. Mich überrascht immer wieder, wie die Wochen vorbeifliegen und wenn ich dann genauer hinschaue, fühlt sich Ostern schon weit entfernt an.

Ein seltsames Zeitempfinden, was vielleicht auch damit zusammenhängt, dass ich viel auf der Durchreise bin. Diesen Monat habe ich an drei unterschiedlichen Orten verbracht. Das geht nur, weil ich seit ein paar Jahren ortsunabhängig arbeiten kann.

Einige meiner Kundinnen und Kooperationspartnerinnen kenne ich tatsächlich nur über den Bildschirm und trotzdem ist das eine ganz intensive Zusammenarbeit. Ich finde das faszinierend, wie ich mit Britta, die in Portugal lebt spreche und eine Stunde später mit Marina in Italien, dann mit Katharina in Brandenburg und meinem Power-Team in Berlin.

April April – ein Scherz zieht weite Kreise

Weiterlesen

Monatsrückblick: März 2021 mit mitreißenden Marketing Minis

Diesen März hatte ich zum mitreißenden Marketing März mit motivierenden, machbaren Marketing Minis ausgerufen. Darum stand er ganz im Zeichen der täglichen Video-Impulse in meiner Facebookgruppe.

Die Herausforderung war, die Marketing-Minis so klein zu halten, dass sie sich wirklich schnell und einfach umsetzen lassen, ohne das große Marketing Fass aufzumachen.

Herausgekommen ist ein buntes Kaleidoskop an Impulsen, aus vielen Marketing-Bereichen: Produktivität und Fokus, die für Selbstständige so wichtig sind. Kontakt zu den passenden Kundinnen herstellen und halten, ihnen zu bestimmten Anlässen Angebote machen und natürlich mein Lieblingsthema kleine Kampagnen.

Marketing Minis als kurze Video-Impulse

Weiterlesen

Durchblick für Selbstständige: Mehr Fokus mit der Fokus-Brille FB21

Endlich kann ich präsentieren, woran ich in den vergangenen Monaten gemeinsam mit meiner Cousine, einer talentierten Optikerin, getüftelt habe:

Vorhang auf für die Fokus-Brille FB21.

Auch wenn das Design noch nicht wirklich ausgefeilt ist – auf die Wirkung kommt es an und die überzeugt!

Unser Arbeitstitel für die Fokus-Brille ist kurz und knapp: FB21 – wobei die 21 englisch – also twentyone – ausgesprochen wird. Einfach, weil wir langfristig auch den internationalen Markt im Auge haben. Außerdem bin ich bei Recherchen auf komplizierte Markenrechte von “Creme21” gestoßen. Da will ich lieber auf Nummer sicher gehen.

Die Entwicklung ist inzwischen soweit, dass wir die FB21 in einer kleinen, handgefertigten Auflage von 50 Stück auf den Markt bringen und der Fachpresse vorstellen können. Weiterlesen

Marketing vom Ende her denken und rückwärts planen

Stell dir mal vor eine Freundin fragt dich aufgeregt: Stoff- oder Papierservietten? Welche Musik auf die Playlist, einen DJ oder lieber eine Live-Band engagieren, wie wäre es mit Geschenken für die Gäste, denkst du es ist okay, wenn die Leute Getränke mitbringen, was soll ich bloß kochen, meinst du Aperol-Spritz als Aperitif passt, wie finde ich die richtige Location, ich weiß nicht, ob ich Kerzen aufstellen soll, was denkst du …? Weiterlesen