Auch heute nehme ich dich in 12 Bildern und kurzen Texten mit durch meinen Tag. Der startet windstill und mit Bewölkung in Berlin. Ja, der Herbst naht und die Großstadt hat auch in dieser Jahreszeit einiges zu bieten.
Der Morgen beginnt auf meinem Balkon: Dort sucht eine Biene nach Nektar, den sie vermutlich in den hochgezüchteten Blumen nicht finden wird. Nehme mir fest vor, nächstes Jahr wieder bienenfreundlichere Pflanzen zu säen.

Mit dem Tee gehts an den Schreibtisch. Heute wartet einiges an privater Administration auf mich: Papiere ausmisten und ablegen, die Fibu, E-Mails beantworten, aber auch diesen Blogartikel schreiben. Lisbeth ist mir Stärkung und Stütze.

Die Wäsche ist fertig und will aufgehängt werden – gut, dann kann ich mal aufstehen und mich bewegen.

Dann wandere ich zum nahegelegenen Flohmarkt. Vor dem Supermarkt muss ich durch das Spalier der wahlkämpfenden Parteien. Nein Danke, ich habe mein Wahl bereits getroffen. Die Grünen sind da pfiffiger, ihr Aufruf begleitet mich den ganzen Weg über.

Auf dem Flohmarkt schnappt mir eine Frau den Pulli vor der Nase weg, den ich im Auge hatte. Auch gut, so brauche ich kein Geld auszugeben und kann mir auf dem asiatischen Streetfood Markt nebenan zum Trost ein paar saftige Süßkartoffelbällchen gönnen. Für Herzhaftes ist es mir noch zu früh.

Schatzi war derweil Lebensmittel einkaufen und bringt uns einen schönen Strauß frischer Dahlien vom Blumenladen mit. Das Wochenende kann kommen!

Nach einem Snack und Kaffee, wollen wir zum Tempelhofer Feld – so richtig viel Wind ist nicht, aber mal schauen will ich schon, was beim Drachenfest abgeht. Der Bus fährt, im Prinzip, von Tür zu Tür. Nur das diesmal gar nichts geht.

Also nehmen wir nach einer halben Stunden warten die U-Bahn. Offensichtlich hatten noch mehr Menschen die Idee, zum Drachenfest zu fahren.

Endlich angekommen Menschen bis zum Horizont. Ist ja nicht so meins.

Wir schauen uns eine Weile um, am Himmel wirklich hunderte Drachen von groß bis klein. Schon eindrucksvoll, aber mir wird es schnell zu eng und dann stolpere ich auch noch und lege mich der Länge nach auf den Asphalt. Aua! Die Hose ist hin, Knie, Knöchel, Ellenbogen haben was abbekommen.

Zuhause dann mit Pflaster und Coolpack aufs Sofa, die Qualifikation der Formel Eins in Madrid schauen. Weltmeister Lando Norris ist auf Pole. Der Stadtkurs hat Premiere und ist schnell aber – aus meiner Sicht – unattraktiv.

Zum Abendessen mache ich ein köstliches Pilzrisotto. Nochmal an den Schreibtisch, die restliche Zeilen für diesen Blogartikel schreiben und dann ist Feierabend.

Das Blogformat 12von12 nutzen Blogger:innen weltweit, um am 12. eines Monats ihren Tag in 12 Bildern und kurzen Texten festzuhalten. Ich teile den Artikel bei Caroline Lorenz-Meyer auf ihrem Blog Draussen nur Kännchen. Dort kannst du dich inspirieren lassen und ins Format hinein schnuppern. Wenn du auch einen 12von12 geschrieben hast, verlinke ihn gerne in den Kommentaren.



3 Kommentare
Beim Drachenfest war ich auch, und auch ich fand es viel zu voll. Wie blöd, dass du gestürzt bist. Schnelle Heilung!
Lieben Gruß,
Clara
Hallo Susanne,
autsch, ich hoffe Knie, Knöchel und Ellenbogen geht es heute wieder besser.
Aber ein toller Anblick mit den hunderten von Drachen, da werden Erinnerungen an meine Kindheit wach.
Muss direkt mal googlen, wo ich hier einen Drachen herkriege – leere Flächen und genügend Wind gibt es ja zu genüge.
Genieße Deinen Sonntag, wir sprechen ja bald 😊
LG,
Britta
Liebe Susanne,
ich verstehe das voll. Ich mag Menschenmassen genauso wenig. Wie ärgerlich, dass du auch noch gestürzt bist!
Gute Besserung und schönen Sonntag noch!
Grüne Grüße
Inga