Susanne April Dünen

Monatsrückblick April 2021: Heute hier, morgen dort

April vorbei, schon ein Drittel des Jahres um. Mich überrascht immer wieder, wie die Wochen vorbeifliegen und wenn ich dann genauer hinschaue, fühlt sich Ostern schon weit entfernt an.

Ein seltsames Zeitempfinden, was vielleicht auch damit zusammenhängt, dass ich viel auf der Durchreise bin. Diesen Monat habe ich an drei unterschiedlichen Orten verbracht. Das geht nur, weil ich seit ein paar Jahren ortsunabhängig arbeiten kann.

Einige meiner Kundinnen und Kooperationspartnerinnen kenne ich tatsächlich nur über den Bildschirm und trotzdem ist das eine ganz intensive Zusammenarbeit. Ich finde das faszinierend, wie ich mit Britta, die in Portugal lebt spreche und eine Stunde später mit Marina in Italien, dann mit Katharina in Brandenburg und meinem Power-Team in Berlin.

April April – ein Scherz zieht weite Kreise

Ich bin mit viel Schwung und jede Menge alberner Energie in den April gestartet – in meiner Blog-Community, der Content Society von Judith Peters, habe wir nämlich über zwei, drei Wochen an unseren April-Scherz-Artikeln getüftelt und die dann mit viel Spaß veröffentlicht. Das gab eine extra Portion Sichtbarkeit. Weil wir uns gegenseitig kommentiert, geteilt und empfohlen haben, wurden auch ganz neue Leute auf mich aufmerksam. Auch dafür schätze ich diese Art der Kollaboration. Den Artikel habe ich dir hier verlinkt. 

April in den Niederlanden, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern

Mitte März konnte ich endlich wieder zu meinem Freund in die Niederlande reisen. Wenn man als long-distance-couple jedes Mal 700 km überwinden muss, um miteinander zu sein, lohnt es sich in diesen Zeiten, auch mal länger zu bleiben, statt sich wie sonst öfter kurz zu sehen. Gesagt getan, das Home Office in einer großen Tasche verstaut (Laptop, Micros, Kamera, jede Menge Ladekabel, Hefte, Bücher, Kleinkram), ein paar Klamotten mehr als üblich ins Auto geworfen und nach dem C-Test ab auf die Piste.

Paar

 

Am Slootje, dem kleinen Gewässer, das unser Viertel durchzieht, konnte ich jeden Tag das rasante Wachstum der Entenküken beobachten. Erst hatten sie die Größe eines Tennisballs, nach fünf Wochen waren sie kaum noch von ihren Eltern zu unterscheiden.

Enten am Slootje

Auch ein Schwanenpaar ließ sich wieder unter der Trauerweide nieder, baute sein Nest und legte sieben oder acht Eier. Genau konnte ich das nicht erkennen, weil das Nest gut getarnt ist. Außerdem beansprucht Meneer Schwan die gesamte Länge des Slootjes für seine Partnerin und sich. Er verjagt flügelschlagend und mit vollem Körpereinsatz jeden Eindringling – egal ob es sich um eine Möwe oder kleines Blesshuhn handelt. Mit ihm ist nicht zu spaßen.

Schwan

 

Da wir ganz nah an der Küste wohnen, gehe ich bei jedem Wetter zum Strand. Es stürmt einige Tage und es werden tausende faustgroße Muscheln und Seesterne  angeschwemmt. Das sieht bizarr aus. Für Krähen und Möwen ist der Tisch reich gedeckt. Susanne am Strand

An den Wochenenden nehmen wir uns Zeit für Ausflüge in die Umgebung. Patat am Pier von Scheveningen genießen, Tomaten frisch im Westland aus dem Automaten ziehen oder zum Tulpenpflücken in den Bollenstreek. Ganz in der Nähe des berühmten Keukenhofs bin ich in meinem Element und pflücke locker 48 Tulpen – die dürfen dann gut gekühlt auf dem Balkon warten und dann mit auf die Reise nach Berlin.

Susanne pflückt Tulpen

 

Zurück in Berlin zum C-Testen, Quarantäne, alles ganz regelkonform. Die Tulpen halten fast zwei Wochen, bevor ich sie entsorgen muss. Handgepflückte Qualitätsware zahlt sich eben aus.

Susanne mit Tulpen

Ende April fahre ich zu meiner Mutter nach Mecklenburg-Vorpommern. Die ist fast achtzig und freut sich über jede helfende Hand in Haus und Garten. Ich freue mich so darüber, dass ich ortsunabhängig arbeiten kann, auch wenn ich mich bisweilen immer wie auf der Durchreise fühle. Die Vorteile überwiegen in diesen verrückten Zeiten.

Das habe ich im April gebloggt:

Was sonst noch los war:

  • Ich starte mit einem wunderbaren Power-Team ins zweite Quartal. Vier Frauen, eine lebendige Mischung kreativer Selbstständiger aus den Branchen Yoga, Up-Cycling-Taschen, reflektierende Kinderkleidung und Einrichtungsberatung. Ich unterstütze mit Impulsen, gebe ganz praktische Tipps und moderiere den Austausch, damit alle konsequent am Ball bleiben und ihre Projekte umsetzen.
  • Bei der Video-Callenge von Petra-Maria Popp habe ich gelernt, dass ich wirklich in die Kamera schauen soll, nicht auf das Display meines Handys. Sind nur ein paar Zentimeter, aber die machen den Unterschied, ob sich die Zuschauerin angesprochen fühlt oder eben nicht.
  • In der Boom Boom Blog Challenge bei Sympatexterin Judith Peters einen “Ich liebe … Artikel” geschrieben. Judith erwähnt mich an Tag sechs in einem ihrer Lives. Das ist in einer Gruppe von 1.005 Challengeteilnehmenden zu sehen und beschert mir über 100 Likes und 42 Kommentare auf Instagram. YEAH.
  • Und weil Arbeit sich bekanntlich in der zur Verfügung stehenden Zeit ausdehnt, habe ich endlich mal meine Arbeits- und Bürozeiten festgelegt. Was der Unterschied ist, warum das so wichtig ist und warum ich das jetzt erst gemacht habe, obwohl ich es doch besser weiß, darüber schreibe ich demnächst mehr.
  • Währen ich in den NL war, hat mein Sohn sich um den Verkauf meiner Industrie-Kettelmaschine gekümmert. Ein letztes Relikt aus meinem Bademoden-Atelier, das nun in einer Berliner Änderungsschneiderei seinen Dienst tun darf. Ich gewinne Platz und werfe weiter Ballast ab. Herrlich befreiend.
  • Der Selfmade-Summit von Sigrun, der für Mitte Juni in Island geplant war, wird um ein weiteres Jahr verschoben. Bin ganz erleichtert – dieses Jahr ist einfach noch zu früh, um mehrere Stunden im Flieger zu sitzen und sich entspannt auf einem Summit in Reykjavik zu treffen. Ich freue mich aufs nächste Jahr.
  • Im April nach der professionellen Beratung durch Sabine Röltgen meine Geldanlagen in die eigene Hände genommen.

Was ich im Mai plane:

  • Apropos Ballast abwerfen. Im Mai will ich mein Pouch Faltboot vom Hängeboden holen, anpaddeln und es dann verkaufen. Falls du Interesse hast, melde dich bei mir.
  • Nach dem Erfolg des mitreißenden Marketing-März werde ich wohl einen mitreißenden Marketing-Mai ausrufen.
  • Ich werde mit Judith in ihrem Bang Blog Kurs meine Start- und Über-Mich-Seite überarbeiten.
  • Mit Britta Just arbeite ich am Konzept für einen grandiosen Online-Summit, der im Herbst stattfinden wird.

 


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