In den vergangenen Jahren habe ich typische Aussagen von selbstständigen Frauen zum Thema Kund:innen gewinnen gesammelt. Ich bin gespannt, ob du dich wiederkennst!
Bei den meisten Frauen ist bereits Marketingerfahrung vorhanden und viele machen es eben irgendwie, ohne es bewusst so zu nennen, denn Marketing ist ungeliebt. Viele Frauen setzen es mit „sich Aufdrängen“, „permanent in Social Media posten“ oder „penetrant Verkaufen“ gleich. Das führt dazu, dass die vielen einzelnen Bausteine und Maßnahmen nicht geschmeidig ineinander greifen und ein Gefühl von immenser Anstrengung und wenig Wirkung entsteht. Das ist echt doof!
Marketing gehört zur Selbstständigkeit
Besser, man freundet sich mit dem Thema Marketing an und gestaltet es so, dass es zur eigenen Persönlichkeit und zu den Kund:innen passt. Dafür braucht es etwas Know-how, eine positive Einstellung und, insbesondere für Solo-Selbstständige, einen klaren Weg, also ein System wie die Kleinen Kampagnen, das sich anpassen, verfeinern und immer wieder anwenden lässt. Dann kann Marketing wirklich Spaß machen, dass sagen jedenfalls die Frauen, mit denen ich gearbeitet habe.
Hürden im Marketing
Aus den Gesprächen der letzten Jahre lassen sich diese echt nervigen Hürden im Marketing ableiten:
- Verwirrung durch zu viele Ideen und Möglichkeiten, um Kund:innen zu gewinnen.
- Fehlende klare Entscheidungen – wenigstens für einen gewissen Zeitraum.
- Das Gefühl auf der Stelle zu treten, weil eindeutige nächste Schritte fehlen, um voran zu kommen und das Marketing zu entwickeln.
- Überforderung, weil das Thema Marketing riesengroß erscheint und nicht klar ist, wo man anfangen soll.
- Unklare Positionierung, also ungenaue Zielgruppen und Angebote. Hier machen sich die fehlenden Entscheidungen besonders gut bemerkbar.
- Schwierigkeiten, das, was vorhanden ist, in eine konkrete Kleine Kampagne zu übersetzen.
- Frust, Ungeduld und unrealistischen Erwartungen an den Erfolg über Nacht.
Typische Aussagen selbstständiger Frauen
Ich habe typischen Aussagen selbstständiger Frauen gesammelt, die mit mir ihre erste Kleine Kampagne entwickelt haben und bin gespannt, ob die eine oder andere auch auf dich zutrifft. Schreib mir dazu einfach in den Kommentaren – ich antworte gerne!
„Ich habe mehrere Angebote und weiß nicht, womit ich rausgehen soll.“
Selbstständige Frauen haben oft ein vielfältiges Angebot, manche haben ganz unterschiedliche Geschäftsbereiche. Es fehlte weniger an Ideen als an der Entscheidung, welches Angebot für die nächste Zeit Priorität bekommt. Der Wunsch, Interessierten ALLES anzubieten und sie wählen zu lassen, ist verständlich – funktioniert aber oft nicht. Statt potenzielle Kund:innen damit zu überfordern oder zu verwirren, was alles möglich wäre, ist die Frage „Was stelle ich jetzt ins Schaufenster?“ zentral. So kann auch ein breit gefächertes Angebot nacheinander präsentiert werden und es gibt immer wieder Anlässe in Kontakt zu kommen.
„Ich weiß noch nicht genau, wen ich eigentlich ansprechen will.“
Oft sind die Zielgruppen zu breit gefasst, mehrere Zielgruppen gleichzeitig interessant oder Frauen wollen neue Kund:innengruppen erreichen. Was steckt eigentlich dahinter? Ich denke, es ist die Angst, sich festzulegen. Ein „Ja“ zu einer spezifischen Gruppe Interessierter bedeutet eben auch ein „Nein“ zu einer anderen Gruppe. Die Angst, dass sich nicht IMMER ALLE potenziellen Kundinnen angesprochen fühlen, ist groß.
„Ich mache schon einiges – aber ohne roten Faden.“
Website, Newsletter, LinkedIn Profil, Netzwerke, Flyer, Empfehlungen sind bei Selbstständigen mit denen ich arbeite häufig vorhanden. Die Schwierigkeit liegt darin, daraus einen geschmeidigen Weg zu machen, den Interessierte und potenzielle Kund:innen leicht gehen können. Viele meiner Teilnehmerinnen sagen, dass sie strukturierter werden wollen und einen roten Faden brauchen, an dem sie ihr Marketing ausrichten können.
Mitte September 2026 startet der nächste Durchgang meines Umsetzungsprogramms „Leichter Kund:innen gewinnen mit Kleinen Kampagne“ für das es einige freie Plätze gibt, denn ich halte die Gruppe bewusst klein. Mehr Informationen findet du auf dieser Seite [klick].
„Ich bin sichtbar, aber ich führe die Kontakte nicht weiter.“
Dazu ein Beispiel: Eine Frau hatte bereits Sichtbarkeit über einen eigene Video-Kanäle aufgebaut und bei Netzwerkveranstaltungen Kontakte gesammelt, aber dann ging der Weg auf der Kund:innen-Reise nicht weiter. Sie hatten keinen Newsletter und pflegte die entstandenen Kontakte auch nicht auf anderen Wegen, sondern wartete darauf, dass die Menschen, denen sie sich vorgestellt hatte nun „bei Bedarf“ selbst auf sie zukommen. Ihre Erkenntnis war: weniger neue Kanäle bespielen, sondern stärker die bestehenden Beziehungen halten und weiterführen.
„Verkaufen fühlt sich unangenehm oder aufdringlich an.“
Viele Frauen meinen, dass es bei Marketing immer ums „Verkaufen“ geht und haben darum keine Lust, sich mit dem Thema zu befassen. Leider wird dann oft imitiert, was man bei anderen Anbieter:innen im Markt sieht und zack landet man unreflektiert im „Kauf-du-Arsch-Modus“ – ein Teufelskreis. Das Marketing sich leicht anfühlen und Spaß machen kann erleben Frauen in ihren Kleinen Kampagnen. Die Erleichterung entsteht bereits in der Erkenntnis, Marketing stärker als Beziehungspflege und Einladung zu verstehen und auf Augenhöhe mit Interessierten und potenziellen Kund:innen zu kommunizieren.
„Ich denke bei Marketing sofort an Social Media, das macht mir Druck.“
Oft sind meine Teilnehmerinnen erleichtert wenn sie feststellen, dass Marketing auch ganz ohne Social Media funktionieren kann. Digitale Präsenz ist wichtig, klar, aber neben den bekannten Social Media Plattformen gibt es soviel andere Möglichkeiten sich zu zeigen. Letztendlich sind Social Media nur einige von vielen Kommunikationskanälen und oft sind Frauen erstaunt, wie viele andere Möglichkeiten es gibt, um sichtbar zu werden und Kund:innen zu gewinnen.
„Marketing rutscht im Alltag immer wieder weg.“
Eigentlich wissen viele Frauen, was sie tun müssen, um Kund:innen zu gewinnen: Sichtbar werden, ohne mit der (Verkaufs-) Tür ins Haus zu fallen, Interessierte begleiten, damit sie Vertrauen aufbauen und eine informierte Kaufentscheidung treffen können und schließlich eine Einladung zum Kauf aussprechen. ABER ohne feste Termine gerät all das schnell aus dem Blick. Eine machbare Struktur und regelmäßige Verabredungen helfen, wirklich am Ball zu bleiben und Marketing durchzuziehen.
Hürden überwinden mit Kleinen Kampagnen
Kleine Kampagnen sind zeitlich begrenzte, überschaubare und abgestimmte Marketingaktionen rund um ein konkretes Angebot, die einer gewissen Dramaturgie folgen. Du entscheidest, wen du damit erreichen willst, wozu du einlädst und über welche Wege Interessierte zu deinem Angebot finden – und setzt genau diesen Weg für eine Weile gezielt um. So wird aus vielen einzelnen Ideen ein machbarer Plan, den du tatsächlich umsetzen und anschließend auswerten kannst.
Der Charme von Kleinen Kampagnen liegt darin, dass du mit jeder Kleinen Kampagne einen neuen Anlass schaffen kannst, immer genügend Gesprächsstoff hast, deine Kund:innen und ihre Bedürfnisse nach und nach noch besser verstehen lernst und so deine Sichtbarkeit in deiner Branche wächst. Jede Kleine Kampagne zahlt auf deine Bekanntheit ein und Marketing wird immer leichter.
Kleine Kampagnen helfen dir,
- dich zu entscheiden, statt rumzueiern.
- ins Tun zu kommen, statt abzuwarten oder aufzuschieben.
- aus eigenen Erfahrungen zu lernen, statt das Marketing von Mitbewerber:innen zu imitieren.
Passt eine Kleine Kampagne zu dir?
Frauen mit denen ich arbeite haben Angebote, Ideen und Erfahrung mit ersten Marketingaktivitäten. Ihre Schwierigkeit liegt oft weniger im fehlenden Marketingwissen als darin, aus den vielen Möglichkeiten passende für sich auszuwählen und klare Entscheidungen darüber zu treffen, welches Angebot jetzt im Mittelpunkt stehen soll, für wen es gedacht ist, welcher Anlass passt und wie daraus ein konkreter, machbarer Kampagnenweg wird.
Eine Kleine Kampagne passt für dich, wenn …
- du schon Angebote und Marketingideen hast, aber nicht weißt, worauf du dich jetzt fokussieren sollst,
- du mehrere Möglichkeiten siehst und dich mit der Entscheidung schwertust,
- du dein Angebot oder deine Zielgruppe für die nächste Aktion noch klarer fassen möchtest,
- aus einzelnen Ideen endlich einen konkreten Ablauf machen willst,
- du Unterstützung brauchst, damit du nicht nur planst, sondern tatsächlich umsetzt.
Leichter Kund:innen gewinnen mit Kleinen Kampagnen – mein Umsetzungsprogramm
Für viele Selbstständige ist die zweite Jahreshälfte die umsatzstärkste, egal, ob sie Angebote im Herbst, zu Weihnachen oder den Jahreswechsel verkaufen möchten. Um entspannt und ohne Druck Kund:innen zu gewinnen, darfst du rechtzeitig, nämlich bereits im September aktiv werden und deine (erste oder nächste) Kleine Kampagne planen und umsetzen.
Mitte September 2026 startet der nächste Durchgang meines Umsetzungsprogramms „Leichter Kund:innen gewinnen mit Kleinen Kampagne“ für das es einige freie Plätze gibt, denn ich halte die Gruppe bewusst klein. Mehr Informationen findet du auf dieser Seite [klick].

